Was sind Hürden?
Die zweite Ebene: nicht wie du mit einem Vorhaben umgegangen bist, sondern was dazwischenkam — von dir gewählt, nicht von der KI geraten.
Warum es Hürden gibt
Die sechs Mechanismen beschreiben, wie du mit einem Vorhaben umgegangen bist. Sie sagen nichts darüber, was dazwischengekommen ist. Der Mechanismus steht meist im Text, die Ursache fast nie.
Deshalb rät die KI die Ursache nicht. Du wählst sie selbst.
Die sieben Hürden
- Zu viel vorgenommen
- Nächster Schritt unklar
- Keine Zeit
- Vergessen
- Keine Energie
- Unterstützung gefehlt
- War mir nicht wichtig genug
Passt nichts davon, wählst du Nichts davon — oder lässt die Frage einfach offen.
Wann wird gefragt?
Nicht nach jedem Eintrag. Die Frage "Was ist dazwischengekommen?" erscheint nur im Kontext:
- Du hast auf dem Start-Tab unter "War es heute schwierig?" auf Markieren getippt.
- Die Auswertung hat Anpassen als Mechanismus vorgeschlagen — dann lohnt die Nachfrage besonders, weil du den Plan geändert hast.
Wie Hürden in Berichten auftauchen
Als Selbstauskunft, nie als Tatsache: In Berichten steht "Du hast angegeben: …". KarmaFlow behauptet nicht, die Ursache zu kennen — es hält fest, was du selbst benannt hast.
Was daraus entsteht
Zu jeder Hürde gehört ein passender Experiment-Vorschlag für die nächste Runde: Schritt verkleinern, Zeitpunkt ändern, Erinnerung setzen, Unterstützung vereinbaren, Erholung einplanen oder Umgebung vorbereiten. Im Wochenblick taucht er als "Experiment für nächste Woche" auf — ein kleiner Test, kein neuer Vorsatz.